Mobilitätstag Meißen "Autonomes Fahren in Ostsachsen"
Autonomes Fahren in Sachsen: In Meißen wird daraus gerade ein konkreter Anwendungsfall
Beim Mobilitätstag „Autonomes Fahren in Ostsachsen“ am 11. September in Meißen ging es deshalb nicht nur um Zukunftsbilder.
👉 Es ging darum, wie automatisierte Mobilität Schritt für Schritt in den realen Betrieb kommt und welche Kompetenzen dafür in Sachsen zusammengebracht werden müssen.
Ab Oktober 2026 soll das autonome Shuttle der Bertrandt Group namens „BumbleB“ im Meißner Stadtverkehr im Erprobungsbetrieb unterwegs sein.
Eine erste Strecke von rund 4,5 Kilometern ist bereits kartiert. Perspektivisch soll die Technologie den bestehenden ÖPNV ergänzen, insbesondere dort, wo klassische Angebote wirtschaftlich nur schwer darstellbar sind.
Auch die Stadt Meißen sieht darin konkrete Einsatzmöglichkeiten:
etwa für die Anbindung von Ortsteilen oder perspektivisch zwischen Bahnhof und Innenstadt. Ein regulärer Fahrgastbetrieb ist zunächst noch nicht vorgesehen.
Warum ist das für die sächsische Automobilindustrie relevant?
Weil autonomes Fahren weit mehr ist als ein Fahrzeug, das selbstständig fährt.
Dahinter stehen Kompetenzen in
• Sensorik und Elektronik,
• Software und virtueller Absicherung,
• Fahrzeugentwicklung und -integration,
• Homologation und Zulassung,
• Infrastruktur sowie
• perspektivisch auch Produktion und Industrialisierung.
✅ Genau hier besitzt Sachsen Ansatzpunkte für eine ganze Wertschöpfungskette.
Für uns als AMZ ist genau das entscheidend:
Zukunftstechnologien müssen in Sachsen nicht nur diskutiert, sondern erprobt, weiterentwickelt und möglichst auch industrialisiert werden.